Für die Sitzung des Sozialausschusses am 8. November 2016 hat unsere Fraktion zwei Anträge gestellt.

Der Sozialausschuss soll demnach die Verwaltung beauftragen, durch die Einführung einer Kultur-Card die Teilhabe
von Kaarster Bürgerinnen und Bürgern mit geringen Einkommen an den kulturellen Angeboten
der Stadt Kaarst zu ermöglichen.

Zum Personenkreis der Begünstigten zählen Kaarster Bürgerinnen und Bürger, die die Einkommensgrenzen
des Familienhilfeplans unterschreiten, oder die Leistungen nach SGBII, SGB XII oder
dem Asylbewerbergesetz (AsylbLG) erhalten. Diese Personen können bei der Verwaltung auf Antrag eine Kultur-Card erhalten. Die Inhaber dieser Kultur-Card können bei der Verwaltung im Vorverkauf (bis einen Monat vor Veranstaltungsbeginn) je eine Eintrittskarte für eine Veranstaltung des Kaarster Kabarett- und Kleinkunstprogramms
zu einem ermäßigten Preis erhalten. Der Preis der ermäßigten Eintrittskarten beträgt ein Viertel des offiziellen Preises. Die Zahl der mit dieser Ermäßigung zu verkaufenden Eintrittskarten ist auf 5% aller Eintrittskarten
begrenzt.

Darüber hinaus wurde vo einem Jahr vom Stadtrat einstimmig beschlossen, einen Sozialbericht zu erstellen. Da die Verwaltung der Stadt Kaarst es bis zum heutigen Tage allerdings nicht geschafft, diesen Auftrag zu erledigen, haben wir beantragt, dass die Stadtverwaltung bei der Erstellung des Berichtes durch einen dreiköpfigen ehrenamtlichen
Arbeitskreis aktiv unterstützt wird. Dabei muss den einbezogenen Personen klar sein, dass sie kein Debattier-Klub sind sondern definierte Arbeitsbeiträge leisten sollen.

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